Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2026: Aktueller Stand, Änderungen und Anforderungen
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Handwerker und Energieberater müssen auch in 2026 auf dem neuesten Stand des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sein. Hier erhalten Sie einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand, Änderungen und Anforderungen.
Was ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz?
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das zentrale Steuerungsinstrument für den Ausbau von Ökostrom in Deutschland und regelt die bevorzugte Einspeisung sowie Vergütung. Es wurde im Jahr 2000 eingeführt und hat sich seitdem von einem reinen Fördersystem zu einem komplexen Marktintegrationsmodell entwickelt. Im Vergleich zu früheren Versionen liegt der Fokus heute stärker auf der Eigenversorgung und der Netzstabilität. Das Gesetz bildet die rechtliche Grundlage für Investitionen in Photovoltaik, Windkraft und Biomasse. Es sichert Anlagenbetreibern über 20 Jahre feste Vergütungssätze oder Marktprämien zu.
Welche Ziele hat das EEG?
Das EEG ist das zentrale Instrument, um die Stromversorgung Deutschlands bis 2035 nahezu komplett auf erneuerbare Energien umzustellen. Ein zentraler Meilenstein ist dabei die Erreichung eines Anteils von 80 Prozent am Bruttostromverbrauch bis zum Jahr 2030. Diese Entwicklung ist essenziell für die Erreichung der nationalen Klimaschutzziele und die Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Das Gesetz fördert zudem die technologische Innovation und den Wettbewerb im Bereich der sauberen Energien. Es schafft die notwendige Planungssicherheit für die gesamte Branche der erneuerbaren Energien.
Wie hoch ist der Anteil an Erneuerbaren Energien in Deutschland in 2026?
Der Anteil der erneuerbaren Energien an der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland wird im Jahr 2026 voraussichtlich bei über 60 Prozent liegen. Diese Prognose basiert auf den Daten des Fraunhofer ISE, die für das Jahr 2025 bereits einen Rekordanteil von rund 58 Prozent ausweisen. Wind- und Solarenergie bilden dabei die tragenden Säulen der Stromerzeugung und decken gemeinsam den Großteil des Bedarfs. Der stetige Zubau neuer Anlagen und die Optimierung bestehender Systeme treiben diesen Wert kontinuierlich nach oben. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung grüner Energiequellen für die deutsche Stromversorgung.
Welche Änderungen bringt das EEG 2026?
Das EEG 2026 führt mehrere Neuerungen ein, die den Ausbau beschleunigen und die Integration in das Stromnetz verbessern sollen.
- Erhöhte Ausbauziele: Die jährlichen Zubauraten für Photovoltaik und Windkraft werden nach oben korrigiert, um die Klimaziele schneller zu erreichen. Dies bedeutet ein höheres Auftragsvolumen für Fachbetriebe und eine schnellere Transformation des Energiemarktes. Die Zielvorgaben sind gesetzlich festgeschrieben und binden alle Akteure.
- Neue Einspeisevergütungssätze: Die Vergütungssätze werden gemäß der gesetzlichen Degression angepasst, was Investoren zu einer zeitnahen Inbetriebnahme ihrer Anlagen motiviert. Handwerker müssen diese Sätze bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung für ihre Kunden stets aktuell berücksichtigen. Eine genaue Kenntnis der Stichtage ist hierbei unerlässlich.
- Vereinfachte Genehmigungsverfahren: Bürokratische Hürden bei der Anmeldung und Genehmigung von Anlagen werden abgebaut, um die Realisierungszeiträume deutlich zu verkürzen. Dies betrifft insbesondere kleinere Anlagen im privaten und gewerblichen Bereich. Schnellere Prozesse entlasten sowohl die Handwerker als auch die Behörden.
- Speicher und Flexibilität: Die Kombination von Erzeugungsanlagen mit Batteriespeichern wird stärker gefördert, um die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen und das Netz zu entlasten. Neue technische Anforderungen an die Steuerbarkeit von Speichern treten in Kraft. Dies erfordert eine höhere Qualifikation bei der Installation.
- Mieterstrom und Balkonkraftwerke: Die Regelungen für Mieterstrommodelle werden vereinfacht, um auch Bewohnern von Mehrfamilienhäusern die Teilhabe an der Energiewende zu ermöglichen. Balkonkraftwerke profitieren von höheren Leistungsgrenzen und vereinfachten Registrierungspflichten. Dies eröffnet neue Marktsegmente für den Vertrieb.
- Beschleunigung von Ausschreibungen: Das Verfahren für größere Projekte in den Ausschreibungssegmenten wird optimiert, um eine höhere Realisierungsquote der bezuschlagten Projekte zu sichern. Dies schafft mehr Planungssicherheit für Projektentwickler und ausführende Unternehmen. Die Wettbewerbsbedingungen werden dadurch transparenter gestaltet.
Wie funktioniert die Einspeisevergütung nach EEG?
Die Einspeisevergütung nach dem EEG garantiert Anlagenbetreibern einen festen Preis pro eingespeister Kilowattstunde Strom über einen Zeitraum von 20 Jahren plus das Jahr der Inbetriebnahme. Der Netzbetreiber ist gesetzlich verpflichtet, diesen Strom abzunehmen und gemäß den zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme geltenden Sätzen zu vergüten.
Die Höhe der Vergütung richtet sich nach der installierten Leistung der Anlage und dem gewählten Veräußerungsmodell. Man unterscheidet dabei zwischen der Volleinspeisung, bei der der gesamte Strom ins Netz fließt, und der Teileinspeisung für den Eigenverbrauch. Dieses System bietet Investoren eine hohe finanzielle Sicherheit.
Was sind die aktuellen Einspeisevergütungssätze 2026?
Die Einspeisevergütung sinkt am 1. Februar 2026 um 1 %. Die neuen Sätze für die Vergütung liegen, abhängig von der Art der Einspeisung und der Größe der Anlage, zwischen 5,50 und 12,34 Cent pro Kilowattstunde. PV-Anlagen mit Teileinspeisung erhalten dabei 5,50 bis 7,78 Cent pro Kilowattstunde, während Anlagen mit Volleinspeisung mit 10,35 bis 12,34 Cent vergütet werden.
Wie funktionieren EEG-Ausschreibungen für Photovoltaik?
EEG-Ausschreibungen sind ein wettbewerbliches Verfahren für größere Photovoltaikanlagen, bei dem die Förderhöhe durch Gebote ermittelt wird. Ab einer installierten Leistung von 1.000 kWp ist die Teilnahme an diesen Ausschreibungen der Bundesnetzagentur in der Regel verpflichtend. Bieter reichen ein Gebot für den anzulegenden Wert ein, den sie für den produzierten Strom erhalten möchten. Die Zuschläge werden an die niedrigsten Gebote vergeben, bis das ausgeschriebene Volumen erreicht ist. Dieses Verfahren stellt sicher, dass der Ausbau zu den geringstmöglichen Kosten für die Allgemeinheit erfolgt.
Welche Anforderungen gibt es für Windenergieanlagen?
Windenergieanlagen unterliegen im EEG 2026 strengen technischen und standortbezogenen Anforderungen, um eine effiziente Stromerzeugung und Umweltverträglichkeit zu gewährleisten.
- Standortvorgaben: Anlagen müssen in ausgewiesenen Windvorranggebieten errichtet werden, um Konflikte mit dem Naturschutz und der Anwohnerinteressen zu minimieren. Die Einhaltung von Mindestabständen zu Wohnbebauungen ist dabei ein zentraler Punkt. Diese Vorgaben variieren je nach Bundesland.
- Technische Zertifizierung: Jede Anlage muss über eine gültige Typenzertifizierung verfügen, die die Sicherheit und Leistungsfähigkeit unter verschiedenen Bedingungen belegt. Dies umfasst auch die Einhaltung von Lärmschutzwerten und Schattenwurfprognosen. Die Zertifikate sind Voraussetzung für die Inbetriebnahme.
- Netzanschlussbedingungen: Windparks müssen spezifische Anforderungen an die Netzstabilität erfüllen, wie etwa die Bereitstellung von Blindleistung und die Steuerbarkeit durch den Netzbetreiber. Dies erfordert komplexe elektrische Infrastrukturen und Steuerungssysteme. Die Kosten hierfür trägt oft der Betreiber.
Wie wird Biomasse und Biogas im EEG geregelt?
Die Förderung von Biomasse und Biogas im EEG 2026 konzentriert sich verstärkt auf die Bereitstellung von flexibler Residuallast zur Ergänzung von Wind- und Sonnenstrom. Anlagenbetreiber erhalten eine Vergütung, die eine bedarfsorientierte Fahrweise belohnt, anstatt eine konstante Grundlastförderung zu bieten. Neue Anforderungen an die Nachhaltigkeit der eingesetzten Substrate, wie etwa der Verzicht auf Nahrungs- und Futtermittel, werden verschärft. Bestehende Anlagen können durch Repowering-Maßnahmen ihre Effizienz steigern und sich für weitere Förderzeiträume qualifizieren. Die Integration in Wärmenetze wird dabei besonders gefördert.
Welche Ausnahmen und Befreiungen gibt es?
Das EEG sieht bestimmte Ausnahmen und Befreiungen vor, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu sichern und kleine Erzeuger zu entlasten.
- Besondere Ausgleichsregelung: Stromintensive Unternehmen können eine Reduzierung der EEG-Umlagekosten beantragen, sofern diese noch in anderen Abgabenmodellen relevant sind. Dies dient dem Schutz von Arbeitsplätzen in energieintensiven Branchen. Die Kriterien für diese Befreiung sind streng reglementiert.
- Eigenversorgung: Kleine Anlagen zur Eigenversorgung sind von bestimmten Meldepflichten und Abgaben befreit, um den bürokratischen Aufwand für Privatpersonen zu minimieren. Dies betrifft vor allem Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden. Die Grenzen für diese Befreiungen wurden im EEG 2026 teilweise angehoben.
- Härtefallregelungen: In begründeten Einzelfällen können Ausnahmen von technischen Anforderungen gewährt werden, wenn deren Umsetzung wirtschaftlich unzumutbar wäre. Dies erfordert eine detaillierte Prüfung durch die zuständigen Behörden. Solche Regelungen sind jedoch die Ausnahme.
Wie wirkt sich das EEG auf Handwerksbetriebe aus?
Das EEG 2026 bietet Handwerksbetrieben enorme Wachstumschancen, stellt sie aber auch vor neue Herausforderungen in der Beratung und Ausführung.
- Steigende Nachfrage: Die ambitionierten Ausbauziele führen zu einem kontinuierlichen Bedarf an Fachkräften für die Installation von PV-Anlagen, Wärmepumpen und Speichern. Betriebe können sich durch Spezialisierung in diesen Bereichen langfristig am Markt positionieren. Die Auftragsbücher sind oft über Monate gefüllt.
- Beratungskompetenz: Kunden erwarten von ihrem Handwerker eine fundierte Beratung zu Wirtschaftlichkeit, Förderungen und technischen Anforderungen des EEG. Dies erfordert eine ständige Weiterbildung der Mitarbeiter, um auf dem aktuellen Stand der Gesetzgebung zu bleiben. Kompetente Beratung ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal.
- Haftung und Dokumentation: Die korrekte Umsetzung der technischen Vorgaben und die lückenlose Dokumentation sind entscheidend, um Haftungsrisiken zu vermeiden und die Förderung für den Kunden zu sichern. Fehler bei der Anmeldung können zu finanziellen Einbußen führen. Digitale Tools unterstützen hierbei die Qualitätssicherung.
Was müssen Energieberater über das EEG wissen?
Energieberater spielen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung des EEG 2026, da sie die Schnittstelle zwischen technischer Planung und finanzieller Förderung bilden.
- Förderfähigkeit prüfen: Berater müssen genau wissen, welche Maßnahmen unter welchen Bedingungen förderfähig sind und wie diese mit anderen Programmen kombiniert werden können. Dies umfasst auch die Erstellung von individuellen Sanierungsfahrplänen (iSFP). Eine falsche Einschätzung kann den Kunden viel Geld kosten.
- Technische Anforderungen: Die Kenntnis der aktuellen Normen und technischen Anschlussbedingungen ist für die Erstellung von Gutachten und Nachweisen unerlässlich. Berater müssen die Einhaltung dieser Vorgaben während der Bauphase überwachen. Dies sichert die Qualität der energetischen Sanierung.
- Wirtschaftlichkeitsanalysen: Fundierte Berechnungen zur Amortisation von Anlagen unter Berücksichtigung der aktuellen Einspeisevergütungssätze sind ein zentraler Bestandteil der Beratung. Hierbei müssen auch zukünftige Preisentwicklungen und Degressionsschritte einbezogen werden. Transparente Daten schaffen Vertrauen beim Kunden.
Wie funktioniert Mieterstrom nach EEG?
Mieterstrommodelle ermöglichen es Vermietern, den auf dem Dach erzeugten Solarstrom direkt an die Bewohner des Hauses zu verkaufen. Das EEG 2026 vereinfacht die Abrechnung und reduziert die bürokratischen Hürden für die Anmeldung solcher Projekte. Der Vermieter erhält für den nicht verbrauchten und ins Netz eingespeisten Strom eine Vergütung, während der direkt gelieferte Strom von bestimmten Umlagen befreit ist. Dies macht die Investition in Photovoltaik auch für Mehrfamilienhäuser wirtschaftlich attraktiv. Mieter profitieren dabei von günstigeren Strompreisen im Vergleich zum Standardtarif.
Wie funktionieren Erneuerbare Energiegemeinschaften laut EEG geregelt?
Erneuerbare Energiegemeinschaften (EEGe) sind Zusammenschlüsse von Bürgern, Kommunen oder kleinen Unternehmen, die gemeinsam Anlagen zur Erzeugung grüner Energie betreiben. Das EEG 2026 stärkt diese Gemeinschaften durch bevorzugte Bedingungen bei Ausschreibungen und vereinfachte Netzzugangsregeln. Mitglieder können den gemeinsam erzeugten Strom untereinander teilen und so ihre Energiekosten senken. Dieses Modell fördert die lokale Akzeptanz der Energiewende und ermöglicht eine breite gesellschaftliche Teilhabe. Die rechtliche Ausgestaltung dieser Gemeinschaften wurde im neuen Gesetz präzisiert.
Sind Balkonkraftwerke im EEG geregelt?
Balkonkraftwerke, auch Stecker-Solaranlagen genannt, sind im EEG 2026 explizit geregelt, um den Einsatz im privaten Bereich zu fördern. Die zulässige Wechselrichterleistung wurde von 600 auf 800 Watt erhöht, während die installierte Modulleistung bis zu 2.000 Watt betragen darf. Die Anmeldung beim Netzbetreiber entfällt weitgehend, lediglich die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ist weiterhin erforderlich. Diese Vereinfachungen machen die Anschaffung für Mieter und Wohnungsbesitzer deutlich attraktiver. Balkonkraftwerke leisten so einen wichtigen Beitrag zur dezentralen Stromerzeugung.
Welche Rolle spielen Stromspeicher im EEG?
Stromspeicher sind im EEG 2026 als essenzielle Komponente für die Netzstabilität und die Maximierung des Eigenverbrauchs fest verankert. Sie ermöglichen es, den tagsüber erzeugten Solarstrom in den Abend- und Nachtstunden zu nutzen, was die Unabhängigkeit vom öffentlichen Netz erhöht. Das Gesetz stellt spezifische Anforderungen an die Steuerbarkeit von Speichern, damit diese bei Bedarf zur Netzstabilität beitragen können. Die Kombination von Erzeugungsanlagen mit Speichern wird durch attraktive Förderkonditionen und steuerliche Vorteile unterstützt. Dies treibt die Nachfrage nach integrierten Systemlösungen im Handwerk voran.
Wie beantrage ich EEG-Förderung für mein Projekt?
Die Beantragung der EEG-Förderung erfolgt in einem mehrstufigen Prozess, der eine sorgfältige Vorbereitung und Dokumentation erfordert.
- Technische Planung: Erstellen Sie eine detaillierte Planung der Anlage durch einen Fachbetrieb oder Energieberater. Hierbei müssen alle technischen Anforderungen des EEG und der Netzbetreiber berücksichtigt werden. Eine solide Planung ist die Voraussetzung für einen erfolgreichen Antrag.
- Netzverträglichkeitsprüfung: Stellen Sie vor Baubeginn eine Anfrage beim zuständigen Netzbetreiber zur Prüfung der Anschlusskapazität. Der Netzbetreiber prüft, ob das lokale Stromnetz die zusätzliche Leistung aufnehmen kann. Erst nach der Zusage sollte mit der Installation begonnen werden.
- Installation und Inbetriebnahme: Lassen Sie die Anlage von einem zertifizierten Fachbetrieb installieren und nehmen Sie diese förmlich in Betrieb. Hierbei muss ein Inbetriebnahmeprotokoll erstellt werden, das alle relevanten Daten und Messwerte enthält. Die Unterschrift des Installateurs ist zwingend erforderlich.
- Registrierung im Marktstammdatenregister: Registrieren Sie die Anlage innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Dies ist eine gesetzliche Pflicht und Voraussetzung für den Erhalt der Einspeisevergütung. Die Registrierung erfolgt online und ist unkompliziert.
- Vertrag mit dem Netzbetreiber: Schließen Sie einen Einspeisevertrag mit Ihrem Netzbetreiber ab oder bestätigen Sie die gesetzlichen Bedingungen. Der Netzbetreiber regelt daraufhin die monatlichen Abschlagszahlungen für den eingespeisten Strom. Eine regelmäßige Zählerstandsmeldung ist für die Abrechnung notwendig.
Welche geplanten Änderungen sind über 2026 geplant?
Für die Zeit nach 2026 plant die Bundesregierung eine weitere Verschärfung der Klimaziele und eine noch stärkere Integration der Sektorenkopplung.
- Vollständige Marktintegration: Die feste Einspeisevergütung soll langfristig durch rein marktbasierte Mechanismen ersetzt werden, um die Effizienz zu steigern. Dies bedeutet, dass Anlagenbetreiber ihren Strom vermehrt direkt vermarkten müssen. Hierfür werden neue digitale Plattformen und Dienstleistungen entstehen.
- Ausbau der Wasserstoffstrategie: Die Erzeugung von grünem Wasserstoff durch Elektrolyse soll stärker in das EEG integriert werden, um Überschussstrom sinnvoll zu nutzen. Dies betrifft vor allem große Windparks und Solarparks. Wasserstoff wird als Speichertechnologie der Zukunft eine zentrale Rolle spielen.
- Verschärfung der Nachhaltigkeitskriterien: Die Anforderungen an die Umweltverträglichkeit und das Recycling von Komponenten wie PV-Modulen und Batterien werden weiter steigen. Dies fördert die Kreislaufwirtschaft in der Energiebranche. Handwerker müssen bei der Materialauswahl verstärkt auf Zertifizierungen achten.
Fazit: Das EEG 2026 als Motor der Energiewende
Das EEG 2026 setzt klare Impulse für den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und bietet Handwerkern sowie Energieberatern enorme Chancen. Durch die Kombination aus technischer Innovation und rechtlicher Sicherheit wird die Transformation des Energiemarktes konsequent vorangetrieben. Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten zur Prozessoptimierung und positionieren Sie sich frühzeitig als kompetenter Partner für nachhaltige Energielösungen.
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