autarc vs. klassische Handwerkersoftware: Ein ehrlicher Vergleich

Wer Wärmepumpen oder Photovoltaik installiert, braucht mehr als ein digitales Rechnungsprogramm. Klassische Handwerkersoftware kann Angebote schreiben und Baustellen koordinieren – Heizlastberechnungen, Verschattungsanalysen und Förderanträge liefert sie aber nicht. Dieser Artikel zeigt, wo der Unterschied liegt und welche Lösung für wen sinnvoll ist.
Was unterscheidet autarc von klassischer Handwerkersoftware?
Der Kern des Unterschieds liegt in der Spezialisierung. Klassische Handwerkersoftware – Tools wie HERO, openHandwerk oder ToolTime – ist darauf ausgelegt, branchenübergreifende Büroprozesse zu digitalisieren: Angebote und Rechnungen schreiben, Aufträge verwalten, Mitarbeiter einteilen, Baudokumentation pflegen. Das funktioniert für Tischler, Dachdecker und Elektriker genauso wie für Heizungsbauer. autarc verfolgt einen anderen Ansatz. Die Softwareplattform ist von Grund auf für Installateure von Wärmepumpen und Photovoltaik entwickelt worden – als ganzheitliches Betriebssystem für SHK- und Elektrobetriebe in Europa (Fuhs, pv magazine, 2025). Der entscheidende Unterschied liegt nicht im Angebotsprogramm oder der Rechnungsstellung: Die sind Grundausstattung. Der Unterschied liegt in den technischen Planungsmodulen, die autarc direkt in den Büroalltag integriert. Gestartet 2023, nutzen heute über 800 B2B-Kunden die Lösung täglich – darunter namhafte Betriebe wie Hörmann, iHeat und die Daume Gruppe (Fuhs, pv magazine, 2025). Pro Monat werden mehr als 2.000 Wärmepumpen über autarc geplant und installiert.
Welche Planungsfunktionen fehlen klassischen Lösungen für SKH-Betriebe?
Wer heute eine Wärmepumpe oder PV-Anlage fachgerecht planen und installieren möchte, muss mehrere normkonforme Berechnungen liefern. Klassische Handwerkersoftware deckt diese nicht ab. Die fehlenden Funktionen im Einzelnen:
- Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: Die Grundlage jeder Wärmepumpenauslegung: Ohne normkonforme Heizlastberechnung kein korrektes Gerät, kein Förderantrag. In klassischen Lösungen nicht vorhanden – Betriebe kaufen Zusatzsoftware oder beauftragen externe Energieberater. autarc integriert die Heizlastberhechnung direkt, inklusive LiDAR-basierter Gebäudevermessung per Handy in rund 10 Minuten (autarc.energy, 2025).
- Hydraulischer Abgleich (Methode B): Pflicht bei Wärmepumpen-Einbau im Bestand und Voraussetzung für viele BEG-Förderungen. In keiner verbreiteten allgemeinen Handwerkerlösung enthalten. autarc berechnet den hydraulischen Abgleich automatisch aus den Scan-Daten der Gebäudeaufnahme.
- Modulbelegung, Stringplanung, Verschattungsanalyse: Wer Photovoltaik anbietet, braucht Planungswerkzeuge, die Dachflächen, Ausrichtung und Beschattung berücksichtigen. Diese gehören nicht zur Standardausstattung allgemeiner SHK-Software. autarc bietet Modulbelegung, Stringplanung und Verschattungsanalyse direkt auf der Plattform.
- BEG-Förderantrag: Förderfähige Projekte direkt aus der Software heraus zu beantragen spart Betrieben erheblich Zeit und senkt das Fehlerrisiko. Klassische Tools bieten keinen direkten BAFA-Antrag – der Installateur muss das Formularwesen separat abwickeln oder an Energieberater übergeben. autarc prüft die Förderfähigkeit und unterstützt die Antragstellung mit der FörderHilfe direkt aus der App.
- Normkonforme Gesamtdokumentation: autarc erzeugt alle gesetzlich erforderlichen Berechnungen und Dokumente automatisch im laufenden Prozess. Klassische Software dokumentiert den Projektablauf – nicht die normativen Berechnungsgrundlagen.
Laut pv magazine war die häufigste Alternative für Installateure bis dato Stift und Zettel – oder selbstgebaute Excel-Tabellen, ergänzt durch zugekaufte Spezialsoftware für Einzelberechnungen. Betriebe, die Wärmepumpen und PV beides anbieten, hatten damit typischerweise drei bis fünf verschiedene Tools im Einsatz (Fuhs, pv magazine, 2025).
Wie viel Zeit sparen Betriebe mit autarc pro Projekt?
Die Zeitersparnis ist das stärkste Argument für spezialisierte Software – und sie fällt konkret aus. Laut autarc beträgt die Zeitersparnis pro Projekt bis zu 20 Stunden im Vergleich zu manuellen Prozessen (autarc, 2025). Die Heizlastberechnung inklusive Gebäudedatenaufnahme per LiDAR-Scan dauert in der Praxis rund 10 Minuten – statt mehrerer Stunden bei manueller Aufnahme und Eingabe in Einzelsoftware. Zum Vergleich: Komplexere CAD-basierte Planungssoftware, wie sie in großen Planungsbüros eingesetzt wird, benötigt für dieselbe Berechnung nach eigenen Vergleichsdaten von autarc sechsmal länger (autarc, 2025). Prozessorientierte Software wie autarc führt Schritt für Schritt durch die Datenaufnahme, ohne dass CAD-Kenntnisse erforderlich sind. Wo geht die Zeit konkret verloren, wenn kein spezialisiertes Tool vorhanden ist?
- Manuelle Gebäudeaufnahme vor Ort: Raummaße, Fenstergrößen, Heizkörperdaten – ohne LiDAR-Scan eine zeitaufwändige Aufgabe, die Fehler begünstigt.
- Doppelte Datenpflege: Aufnahmedaten in Tabellenkalkulation übertragen, dann in Berechnungsprogramm, dann ins Angebotssystem – dieselben Werte mehrfach eingeben, mehrfach Fehlerquellen.
- Externe Berechnungen einholen: Wer Heizlast und hydraulischen Abgleich an Energieberater auslagert, wartet auf Rückmeldung – und bezahlt extra. Häufig kostet das nicht nur Zeit, sondern auch Marge.
- Förderantrags-Prozess: Formular, Dokumentencheck, Einreichung – alles außerhalb des eigentlichen Projektsystems, mit entsprechendem Aufwand für Doppelablage.
Die Bitkom-Studie 2025 zur Digitalisierung im Handwerk zeigt: 76 Prozent der befragten Handwerksbetriebe sehen Zeitersparnis als zentralen Vorteil digitaler Lösungen – gleichzeitig geben sich Betriebe beim eigenen Digitalisierungsstand im Durchschnitt die Schulnote 3,0 (Bitkom, 2025). Das Potenzial ist bekannt, wird aber nicht ausgeschöpft.
Was kostet der Umstieg auf autarc und wie schnell rechnet er sich?
Der erste Vorbehalt, den viele Betriebe nennen: Wechselaufwand und Zusatzkosten. Beides ist berechtigt – doch beides relativiert sich bei näherer Betrachtung. autarc ist modular aufgebaut. Das bedeutet: Ein Betrieb muss nicht alles auf einmal umstellen. Wer klassische Handwerkersoftware für Rechnungsstellung und Mitarbeiterverwaltung behält, kann autarc zunächst gezielt für die Planungsmodule einsetzen – Heizlastberechnung, PV-Planung, Förderantrag. Schnittstellen zu gängigen Branchenlösungen sind vorhanden. Die Bitkom-Studie 2025 nennt hohe Investitionskosten als Hemmnis: 69 Prozent der Handwerksbetriebe fühlen sich davon abgeschreckt (Bitkom, 2025). Beim konkreten Rechenbeispiel ändert sich das Bild jedoch: Wenn ein Betrieb allein bei der Heizlastberechnung pro Projekt zwei Stunden einspart und 50 Projekte im Jahr durchführt, sind das 100 Stunden – Kapazität, die heute in Verwaltung statt in Installation fließt. Hinzu kommt ein strategisches Argument: 2023 hatten gerade einmal 10 Prozent aller Heizungsbauer eine Wärmepumpe installiert (Fuhs, pv magazine, 2025). Die rund 55.000 SHK-Betriebe in Deutschland, die heute in spezialisierte Planungssoftware investieren, sind schneller bei der Angebotserstellung, rechtssicherer in der Dokumentation und damit wettbewerbsfähiger gegenüber Mitbewerbern, die noch mit Excel-Tabellen und Fremd-Energieberatern arbeiten.
Für wen lohnt sich autarc, für wen reicht klassische Software?
Das hängt vom Betriebsprofil ab. autarc eignet sich nicht als reine Ersatzsoftware für allgemeine Verwaltungsprozesse in Betrieben, die hauptsächlich konventionelle Heizungsanlagen warten oder Sanitärinstallationen durchführen. Die Stärke liegt in der Integration von Planung, Vertrieb und Dokumentation für klimafreundliche Energiesysteme.
Wer Wärmepumpen und PV als Wachstumsfeld betrachtet – und das ist angesichts der politischen Zielsetzungen in Europa die strategisch richtige Weichenstellung – kommt an einer spezialisierten Lösung kaum vorbei.
Fazit: Spezialisierung schlägt Breite – wenn das Auftragsvolumen stimmt
Klassische Handwerkersoftware ist nicht schlechter als autarc – sie löst ein anderes Problem. Für SKH-Betriebe, die heute mit Excel-Tabellen, externen Energieberatern und mehreren Einzelprogrammen arbeiten, ist autarc ein Systemwechsel: Planung, Vertrieb, Dokumentation und Förderantrag in einer Plattform. Wer diesen Schritt geht, spart pro Projekt bis zu 20 Stunden und verliert keinen Auftrag mehr wegen zu langsamer Angebotserstellung.
autarc: Die All-in-one-Lösung für SHK-Betriebe
autarc ist die Softwareplattform für Installateure von Wärmepumpen und Photovoltaik – mit allem, was ein SHK-Büro täglich braucht: von der Angebotserstellung über das Leadmanagement bis zur automatischen Kundenkommunikation. Buchen Sie eine kostenlose Demo, in der ein autarc Mitarbeiter Ihnen die Plattform live zeigt.
Referenzen
- Bitkom (2025): Handwerk: Azubis machen Betriebe fit für die Digitalisierung. Zugriff am 17.06.2026, https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Handwerk-Azubis-Betriebe-Digitalisierung
- autarc.energy (2025): A comparison of the best software solutions for heat pump planning. Zugriff am 17.06.2026, https://www.autarc.energy/global/knowledge/die-besten-softwarelosungen-fur-die-warmepumpen-planung-im-vergleich
- Fuhs, M. (pv magazine, 2025): Start-up des Monats: Autarc-Software legt Wärmepumpen und Photovoltaik aus und erstellt Angebote. Zugriff am 17.06.2026, https://www.pv-magazine.de/2025/03/18/start-up-des-monats-autarc-software-legt-waermepumpen-und-photovoltaik-aus-und-erstellt-angebote/
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