autarc vs. klassische Handwerkersoftware: Ein ehrlicher Vergleich

autarc vs. klassische Handwerkersoftware: Ein ehrlicher Vergleich

Wer Wärmepumpen oder Photovoltaik installiert, braucht mehr als ein digitales Rechnungsprogramm. Klassische Handwerkersoftware kann Angebote schreiben und Baustellen koordinieren – Heizlastberechnungen, Verschattungsanalysen und Förderanträge liefert sie aber nicht. Dieser Artikel zeigt, wo der Unterschied liegt und welche Lösung für wen sinnvoll ist.

🔍 Das Wichtigste im Überblick

  • Klassische Handwerkersoftware verwaltet Büroprozesse gut – Planungsrechnungen gehören nicht zu ihrem Kern.
  • Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich und PV-Planung fehlen in allgemeinen Lösungen.
  • Mit autarc sparen Betriebe laut Unternehmensangaben bis zu 20 Stunden pro Projekt gegenüber manuellen Prozessen.
  • Der Umstieg ist modular möglich: autarc ergänzt oder ersetzt bestehende Tools je nach Betriebsprofil.
  • Reine SKH-Betriebe profitieren am stärksten; Betriebe mit gemischtem Gewerk sollten eine Integration prüfen.

Was unterscheidet autarc von klassischer Handwerkersoftware?

Der Kern des Unterschieds liegt in der Spezialisierung. Klassische Handwerkersoftware – Tools wie HERO, openHandwerk oder ToolTime – ist darauf ausgelegt, branchenübergreifende Büroprozesse zu digitalisieren: Angebote und Rechnungen schreiben, Aufträge verwalten, Mitarbeiter einteilen, Baudokumentation pflegen. Das funktioniert für Tischler, Dachdecker und Elektriker genauso wie für Heizungsbauer. autarc verfolgt einen anderen Ansatz. Die Softwareplattform ist von Grund auf für Installateure von Wärmepumpen und Photovoltaik entwickelt worden – als ganzheitliches Betriebssystem für SHK- und Elektrobetriebe in Europa (Fuhs, pv magazine, 2025). Der entscheidende Unterschied liegt nicht im Angebotsprogramm oder der Rechnungsstellung: Die sind Grundausstattung. Der Unterschied liegt in den technischen Planungsmodulen, die autarc direkt in den Büroalltag integriert. Gestartet 2023, nutzen heute über 800 B2B-Kunden die Lösung täglich – darunter namhafte Betriebe wie Hörmann, iHeat und die Daume Gruppe (Fuhs, pv magazine, 2025). Pro Monat werden mehr als 2.000 Wärmepumpen über autarc geplant und installiert.

Funktion Klassische Handwerkersoftware autarc
Angebotserstellung
Rechnungsstellung
Auftrags- & Kundenverwaltung
Baudokumentation / Field App
Plantafel / Terminplanung
Heizlastberechnung (DIN EN 12831)
Hydraulischer Abgleich (Methode B)
Wärmepumpenauslegung
PV-Planung (Modulbelegung, Stringplanung)
Verschattungsanalyse
BEG-Förderantrag direkt aus der App
LiDAR-Gebäudeerfassung per Handy
KI-Assistent für Büroabläufe

Welche Planungsfunktionen fehlen klassischen Lösungen für SKH-Betriebe?

Wer heute eine Wärmepumpe oder PV-Anlage fachgerecht planen und installieren möchte, muss mehrere normkonforme Berechnungen liefern. Klassische Handwerkersoftware deckt diese nicht ab. Die fehlenden Funktionen im Einzelnen:

  • Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: Die Grundlage jeder Wärmepumpenauslegung: Ohne normkonforme Heizlastberechnung kein korrektes Gerät, kein Förderantrag. In klassischen Lösungen nicht vorhanden – Betriebe kaufen Zusatzsoftware oder beauftragen externe Energieberater. autarc integriert die Heizlastberhechnung direkt, inklusive LiDAR-basierter Gebäudevermessung per Handy in rund 10 Minuten (autarc.energy, 2025).
  • Hydraulischer Abgleich (Methode B): Pflicht bei Wärmepumpen-Einbau im Bestand und Voraussetzung für viele BEG-Förderungen. In keiner verbreiteten allgemeinen Handwerkerlösung enthalten. autarc berechnet den hydraulischen Abgleich automatisch aus den Scan-Daten der Gebäudeaufnahme.
  • Modulbelegung, Stringplanung, Verschattungsanalyse: Wer Photovoltaik anbietet, braucht Planungswerkzeuge, die Dachflächen, Ausrichtung und Beschattung berücksichtigen. Diese gehören nicht zur Standardausstattung allgemeiner SHK-Software. autarc bietet Modulbelegung, Stringplanung und Verschattungsanalyse direkt auf der Plattform.
  • BEG-Förderantrag: Förderfähige Projekte direkt aus der Software heraus zu beantragen spart Betrieben erheblich Zeit und senkt das Fehlerrisiko. Klassische Tools bieten keinen direkten BAFA-Antrag – der Installateur muss das Formularwesen separat abwickeln oder an Energieberater übergeben. autarc prüft die Förderfähigkeit und unterstützt die Antragstellung mit der FörderHilfe direkt aus der App.
  • Normkonforme Gesamtdokumentation: autarc erzeugt alle gesetzlich erforderlichen Berechnungen und Dokumente automatisch im laufenden Prozess. Klassische Software dokumentiert den Projektablauf – nicht die normativen Berechnungsgrundlagen.

Laut pv magazine war die häufigste Alternative für Installateure bis dato Stift und Zettel – oder selbstgebaute Excel-Tabellen, ergänzt durch zugekaufte Spezialsoftware für Einzelberechnungen. Betriebe, die Wärmepumpen und PV beides anbieten, hatten damit typischerweise drei bis fünf verschiedene Tools im Einsatz (Fuhs, pv magazine, 2025).

Wie viel Zeit sparen Betriebe mit autarc pro Projekt?

Die Zeitersparnis ist das stärkste Argument für spezialisierte Software – und sie fällt konkret aus. Laut autarc beträgt die Zeitersparnis pro Projekt bis zu 20 Stunden im Vergleich zu manuellen Prozessen (autarc, 2025). Die Heizlastberechnung inklusive Gebäudedatenaufnahme per LiDAR-Scan dauert in der Praxis rund 10 Minuten – statt mehrerer Stunden bei manueller Aufnahme und Eingabe in Einzelsoftware. Zum Vergleich: Komplexere CAD-basierte Planungssoftware, wie sie in großen Planungsbüros eingesetzt wird, benötigt für dieselbe Berechnung nach eigenen Vergleichsdaten von autarc sechsmal länger (autarc, 2025). Prozessorientierte Software wie autarc führt Schritt für Schritt durch die Datenaufnahme, ohne dass CAD-Kenntnisse erforderlich sind. Wo geht die Zeit konkret verloren, wenn kein spezialisiertes Tool vorhanden ist?

  • Manuelle Gebäudeaufnahme vor Ort: Raummaße, Fenstergrößen, Heizkörperdaten – ohne LiDAR-Scan eine zeitaufwändige Aufgabe, die Fehler begünstigt.
  • Doppelte Datenpflege: Aufnahmedaten in Tabellenkalkulation übertragen, dann in Berechnungsprogramm, dann ins Angebotssystem – dieselben Werte mehrfach eingeben, mehrfach Fehlerquellen.
  • Externe Berechnungen einholen: Wer Heizlast und hydraulischen Abgleich an Energieberater auslagert, wartet auf Rückmeldung – und bezahlt extra. Häufig kostet das nicht nur Zeit, sondern auch Marge.
  • Förderantrags-Prozess: Formular, Dokumentencheck, Einreichung – alles außerhalb des eigentlichen Projektsystems, mit entsprechendem Aufwand für Doppelablage.

Die Bitkom-Studie 2025 zur Digitalisierung im Handwerk zeigt: 76 Prozent der befragten Handwerksbetriebe sehen Zeitersparnis als zentralen Vorteil digitaler Lösungen – gleichzeitig geben sich Betriebe beim eigenen Digitalisierungsstand im Durchschnitt die Schulnote 3,0 (Bitkom, 2025). Das Potenzial ist bekannt, wird aber nicht ausgeschöpft.

Was kostet der Umstieg auf autarc und wie schnell rechnet er sich?

Der erste Vorbehalt, den viele Betriebe nennen: Wechselaufwand und Zusatzkosten. Beides ist berechtigt – doch beides relativiert sich bei näherer Betrachtung. autarc ist modular aufgebaut. Das bedeutet: Ein Betrieb muss nicht alles auf einmal umstellen. Wer klassische Handwerkersoftware für Rechnungsstellung und Mitarbeiterverwaltung behält, kann autarc zunächst gezielt für die Planungsmodule einsetzen – Heizlastberechnung, PV-Planung, Förderantrag. Schnittstellen zu gängigen Branchenlösungen sind vorhanden. Die Bitkom-Studie 2025 nennt hohe Investitionskosten als Hemmnis: 69 Prozent der Handwerksbetriebe fühlen sich davon abgeschreckt (Bitkom, 2025). Beim konkreten Rechenbeispiel ändert sich das Bild jedoch: Wenn ein Betrieb allein bei der Heizlastberechnung pro Projekt zwei Stunden einspart und 50 Projekte im Jahr durchführt, sind das 100 Stunden – Kapazität, die heute in Verwaltung statt in Installation fließt. Hinzu kommt ein strategisches Argument: 2023 hatten gerade einmal 10 Prozent aller Heizungsbauer eine Wärmepumpe installiert (Fuhs, pv magazine, 2025). Die rund 55.000 SHK-Betriebe in Deutschland, die heute in spezialisierte Planungssoftware investieren, sind schneller bei der Angebotserstellung, rechtssicherer in der Dokumentation und damit wettbewerbsfähiger gegenüber Mitbewerbern, die noch mit Excel-Tabellen und Fremd-Energieberatern arbeiten.

Für wen lohnt sich autarc, für wen reicht klassische Software?

Das hängt vom Betriebsprofil ab. autarc eignet sich nicht als reine Ersatzsoftware für allgemeine Verwaltungsprozesse in Betrieben, die hauptsächlich konventionelle Heizungsanlagen warten oder Sanitärinstallationen durchführen. Die Stärke liegt in der Integration von Planung, Vertrieb und Dokumentation für klimafreundliche Energiesysteme.

Betriebsprofil Empfehlung Begründung
SKH-Betrieb, 5–20 MitarbeiterautarcPlanungsmodule + Büro in einer Plattform; größte Zeitersparnis pro Projekt
Allgemeiner SHK-Betrieb, ohne WP- oder PV-AnträgeKlassische LösungSpezialisierte Planungsmodule selten benötigt; ROI gering
Wachsender One-Stop-Anbieter (WP + PV in Kombination)autarcAll-in-one-Software deckt alle Gewerke; Grundlage für ein ganzheitliches Energieangebot
Kleinstbetrieb, 1–3 Mitarbeiter, kein WP/PV-FokusKlassische LösungInvestition schwer zu amortisieren; Planungsmodule werden kaum gebraucht

Wer Wärmepumpen und PV als Wachstumsfeld betrachtet – und das ist angesichts der politischen Zielsetzungen in Europa die strategisch richtige Weichenstellung – kommt an einer spezialisierten Lösung kaum vorbei.

Fazit: Spezialisierung schlägt Breite – wenn das Auftragsvolumen stimmt

Klassische Handwerkersoftware ist nicht schlechter als autarc – sie löst ein anderes Problem. Für SKH-Betriebe, die heute mit Excel-Tabellen, externen Energieberatern und mehreren Einzelprogrammen arbeiten, ist autarc ein Systemwechsel: Planung, Vertrieb, Dokumentation und Förderantrag in einer Plattform. Wer diesen Schritt geht, spart pro Projekt bis zu 20 Stunden und verliert keinen Auftrag mehr wegen zu langsamer Angebotserstellung.

autarc: Die All-in-one-Lösung für SHK-Betriebe

autarc ist die Softwareplattform für Installateure von Wärmepumpen und Photovoltaik – mit allem, was ein SHK-Büro täglich braucht: von der Angebotserstellung über das Leadmanagement bis zur automatischen Kundenkommunikation. Buchen Sie eine kostenlose Demo, in der ein autarc Mitarbeiter Ihnen die Plattform live zeigt.

💬 FAQs

Kann ich autarc parallel zu meiner bisherigen Handwerkersoftware nutzen?

Ja, autarc ist modular aufgebaut und bietet Schnittstellen zu gängigen Handwerkerlösungen. Viele Betriebe setzen autarc zunächst für Planungsmodule ein – Heizlastberechnung, PV-Planung, Förderantrag – und behalten ihre bestehende Software für Rechnungsstellung und Mitarbeiterverwaltung. Die Plattformen lassen sich schrittweise zusammenführen.

Welche Hardware brauche ich für den LiDAR-Scan?

Der LiDAR-Scan läuft auf Apple-Geräten mit integriertem LiDAR-Sensor, also aktuellen iPhone-Pro- und iPad-Pro-Modellen. Zusätzliche Hardware ist nicht erforderlich. Laut autarc reduziert der LiDAR-Scanner den Aufwand für die Bestandsaufnahme um bis zu 90 Prozent gegenüber manueller Vermessung (Fuhs, pv magazine, 2025).

Brauche ich technisches Vorwissen, um autarc zu bedienen?

Nein, autarc ist prozessorientiert aufgebaut – die Software führt Schritt für Schritt durch Heizlastberechnung, Auslegung und Förderantrag. Die Benutzeroberfläche ist auf mobile Nutzung ausgelegt und auch für Betriebe nutzbar, die zuvor keine spezialisierten Planungstools eingesetzt haben (autarc, 2025).

Wie lange dauert die Einarbeitung in autarc?

autarc gibt an, dass Betriebe nach kurzer Einführung erste Projekte eigenständig durchführen können. Die prozessorientierte Benutzeroberfläche reduziert die Lernkurve gegenüber komplexen CAD-Systemen erheblich. Im Vergleich zu grafischen Planungstools ist eine ähnliche Berechnung mit autarc laut Unternehmensvergleich sechsmal schneller durchzuführen (autarc, 2025).

Was kostet autarc im Vergleich zu klassischer Handwerkersoftware?

autarc startet bei 39 €/Monat (Core AI, jährlich) und reicht bis 349 €/Monat für das All-in-One-Paket mit vollständiger Heizungs- und PV-Planung (autarc, 2026). Der entscheidende Unterschied zum Preis klassischer Handwerkersoftware: Ab dem Pro-Tarif (99 €/Monat) sind Heizlastberechnung, LiDAR-Scan und hydraulischer Abgleich bereits enthalten – Funktionen, die klassische Software nicht bietet und die sonst als Zusatzlizenz oder Energieberater-Honorar extra anfallen. Die Amortisationszeit hängt stark vom Auftragsvolumen ab: Bei regelmäßigen Planungsprojekten rechnet sich der Aufpreis gegenüber einer allgemeinen Lösung oft innerhalb weniger Monate (Bitkom, 2025).

Unterstützt autarc auch die Netzanmeldung für PV-Anlagen?

Ja, autarc bietet einen Netzanmeldungs-Service, der die Einreichung beim Netzbetreiber direkt aus der Plattform heraus unterstützt und so einen weiteren manuellen Prozessschritt eliminiert.

Was ist der Unterschied zwischen autarc und spezieller WP-Planungssoftware wie Dendrit oder Hottgenroth?

Dendrit STUDIO und der WP-Planer von Hottgenroth sind CAD-basierte Planungstools mit grafischer Benutzeroberfläche. Sie ermöglichen sehr detaillierte Simulationen, erfordern aber intensive Einarbeitung und sind reine Planungswerkzeuge – ohne integriertes Angebotssystem, Kundenverwaltung oder Förderantrag. autarc kombiniert prozessorientierte Planung mit vollständigem Büromanagement in einer Plattform und ist auf mobile Nutzung direkt beim Kunden ausgelegt (autarc, 2025).

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